Freitag, 30. Oktober 2015

Der Stein des Anstosses

Seit Jahren ist sie mir ein schwerer Dorn in meinem gärtnerischen Auge:

Nachbars übergroße Thujahecke.



Viel zu hoch, an Scheußlichkeit nicht zu überbieten und deutlich in unser Grundstück überstehend läßt sie weder Wasser, Licht noch Luft an die davor gepflanzten Rosen, Storchschnabel und Rittersporn. Ein ökologischer Unsinn. Leider fruchten Gespräche mit der Nachbarin nicht, die Hecke wird immer höher. 
Vielleicht schlägt ja mal der Blitz ein...

Samstag, 24. Oktober 2015

Gemüsegarten im Winterschlaf

Bis auf den Lauch, letzte Cosmea und Dahlien habe ich den Gemüsegarten am Wochenende in den Winterschlaf geschickt. Dazu habe ich die abgeernteten Beete mit Sauzahn und Grabegabel bearbeitet (der Rücken läßt grüßen!) und von Unkraut befreit.
Mein freundlicher Mann hat - sehr rückenschonend für mich - dann fleißig Kompost auf dem Beet verteilt. Als "Zudecke" für den Winter erhielt das Beet eine dicke Laubschicht aus Linden- und Kirschbaumblättern. Damit diese auch schön verrotten, wurden zum Schluß noch Hornspäne darüber gestreut und das Bett mit einem Netz gegen Herbststürme gesichert.
Gemüsegartentechnisch kann der Winter kommen.
 Ein letzter Sonnentag im Oktober...


 Auch das Tomatenhaus ist leer und aufgeräumt und wartet auf den nächsten Frühling

Sonntag, 18. Oktober 2015

Kreuz-Buch

Nachdem auch die beiden Ärzte meines Vertrauens nur noch die Schultern oder Spritzen zuckten und die Krankengymnastik auch nicht den Durchbruch brachte, tat ich das was mich noch immer weiter gebracht hat: Ich kaufte mir Bücher zum Thema Rückenschmerzen und las alles zum Thema, was mir in die Finger kam.




Ich wünschte, meine Ärzte hätten auch mal einen Blick in den "Kreuz-Krimi" geworfen. Trotz der häufig ironischen aber amüsanten Art des Autors hat das Buch doch viel Wahrheit. 

Das "Genick-Buch" fand ich bei meiner Osteophatin. Und seit Nacken-Übungen meinen Trainingsplan ergänzen geht es aufwärts. 

"Den Rücken selbst heilen" brachte mir letztlich den Durchbruch. Hier fand ich mich wieder und habe neuen Mut gefasst, dass das doch noch was werden kann, mit "ohne Rücken". 

Fazit: Lesen bildet. 



Freitag, 16. Oktober 2015

Letzte Ernte

So langsam geht mein erstes Gemüsegarten-Jahr dem Ende entgegen. Bis auf ein paar Lauchstangen, einen letzten Salatkopf und Petersilie sind die Beete abgeräumt und aufgeharkt.

Die letzte Ernte reift noch auf dem Fensterbrett nach.

Herbstliches grau mit Farbklecksen

Das wurde aus dem "blinden Passagier" im Tomatenhaus

... scharfe Teile! 




Samstag, 10. Oktober 2015

Die Quitten aus Nachbars Garten

Ein Quittenbaum wäre noch ein großer Wunsch für unseren Garten. und als hätte es die Nachbarin gehört, hing eine Tüte mit diesen herrlichen Quitten am Gartenzaun.

Das ganze Wohnzimmer duftet nun ganz intensiv nach Quitten.

Noch bin ich am Überlegen, ob ich Quittenkompott daraus koche...

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Saibling auf Linsen

Frischer Saibling vom Bodensee - ein Gedicht!


Rezept:

Saiblingsfilet

200g schwäbische Alb-Linsen (und nur die!)
1 größere Karotte
1 - 2 Scheiben Sellerie (je nach Größe)
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 EL Öl
Tomatenmark
ca 120 ml Weißwein (vom Bodensee!)
ca. 500 ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
2 Scheiben klein gehackter Ingwer (kein Pulver!)
etwas Zitronensaft und Zitronenabrieb
Cayennepfeffer
einen Schuss guten Weinessig

Die Linsen ca. 2 Stunden in kaltem Wasser einweichen, in ein Sieb abgiesen.
Karotte, Sellerie und Schalotten klein würfeln, in einem Topf mit etwas Öl bei mittlerer Hitze anschwitzen. Tomatenmark dazugeben, kurz umrühren, die Linsen hinzufügen und kurz mit anschwitzen. Mit Weißwein ablöschen, etwas reduzieren lassen, dann die Gemüsebrühe (bis etwa an den Linsenrand), das Lorbeerblatt und den Knoblauch zufügen. ca. 30 - 40 Minuten weniger köcheln eher sieden lassen. 10 Minuten vor Garende den Ingwer und die Zitrone dazufügen. Zum Schluß mit Salz, Cayennepfeffer und Essig abschmecken.




Das Saiblingsfilet (entgräten!) bei mittlerer Hitze auf der Hautseite 3 -5 Minuten anbraten, umdrehen und nochmals 1 Minute auf der anderen Seite braten. Mit Pfeffer und gros Sel bestreuen und auf den Linsen anrichten.


Dazu ein Weißburgunder vom Weingut Kress, Überlingen.