Sonntag, 28. August 2016

Doch noch Tomaten!

Ende Juni habe ich nicht mehr daran geglaubt - aber dann kam er doch noch, der Sommer, mit viel Hitze und immer mal wieder etwas Regen.
An die Tomaten, egal ob im Tomaten Haus, im Freiland oder in Kübeln, kommt nur das Beste: Regenwasser! Und so ernten wir nun doch viele bunte Tomaten, große und kleine. Auch die verschiedenen Paprika haben kräftig Früchte angesetzt. 




Mittwoch, 20. Juli 2016

Freud und Leid im Garten

Der langen Regenperiode folgte trockenes und heißes Hochsommerwetter. Die Tomaten im Freiland unter Dach haben alle die Braunfäule und sterben eine nach der anderen ab, sprich die üppigen grünen Tomaten fangen an zu faulen. Die Gärtnerin ist untröstlich. Lag es am vielen Regen, lag es am Boden, hat ihnen der Platz nicht gefallen... ich kann  nur Vermutungen anstellen.

5 Tomatenstöcke habe ich im Freiland-Haus entfernt, und an allen anderen Tomaten die befallenen Bläter großzügig entfernt. Die Pflanzen haben es überlebt und tragen nun viele Tomaten.

Die Tomaten im Tomatenhaus sind dagegen sehr üppig, hängen voll grüner Tomaten und wachsen über das Dach hinaus. Mit anbinden und ausgeizen kommen wir kaum nach.


Die Tomaten in Kübeln wachsen ebenfalls teilweise über mich hinaus. Derzeit muß ich morgens und abends gießen.


Paprika und Peperoni zieren sich, der viele Regen hat auch ihnen nicht gut getan. Nur wenige Pflanzen haben bisher überhaupt eine grüne Paprika zu sehen. Aber Fruchtansätze haben jetzt alle pflanzen, nur ob diese noch ausreifen?

Die selbst gezogenen Kohlrabi waren sehr lecker, ebenso der Salat. Die Ernte der Erbsen war mager, aber schmackhaft. Diese Beete sind mittlerweile abgeräumt und warten auf neue Aussaat und Bepflanzung. Rettich, später Kopfsalat (schon im Schalen ausgesät) und Feldsalat sowie letzte Kohlrabipflanzen sollen die Lücken schließen.


Buschbohnen überschwemmen uns grade, jeden Tag kann ich eine große Schüssel ernten. Was nicht sofort auf den Tisch kommt wird eingefroren für Winterkochtage. Im nächsten Jahr muß ich unbedingt die Bohnen zeitversetzt in den Boden bringen.
Die Sorte "Caruso" hatte sich bereits im letzten Jahr durch guten Geschmack ausgezeichnet. Dieses Jahr habe ich noch die Sorte "Saxa" ausgesät, aber sie setzt sehr schnell Bohnenkerne an und ist nicht so geschmackig wie "Caruso".

Die neue Gurkensorte "Pegida" (heißt wirklich so) ist eine Bereicherung für die Küche. Die Gurke wird nicht sehr groß, aber sie hat einen sehr guten Geschmack. Obwohl ich die besten Gurkenpflänzchen verschenkt hatte und nur die etwas kümmerlichen Pflanzen in Kübel und an den Gartenzaun gepflanzt habe, haben diese Pflanzen viele Fruchtansätze und wir ernten jeden Tag Gurken. Die Sorte "Tanja" dagegen zickt etwas, im Gegensatz zum letzten Jahr hat es ihr im Kübel nicht gefallen.

Montag, 20. Juni 2016

Land unter

Da haben wir nicht schlecht geguckt, als wir am 20. Juni 2016 in Unteruhldingen ankamen! Hochwasser war zwar in diesem Frühjahr in aller Munde, aber soo viel Wasser hatten wir am See nicht erwartet. 
Letztlich blieb die Wasserhöhe dann doch noch knapp unter der Rekordhöhe aus dem Jahr 2009.

Strandbad Unteruhldingen



Die Fischer brauchten Gummistiefel


Das Wasser stieg während unseres Aufenthaltes noch ca. 15 cm, und es war lustig zu beobachten, wie die Badegäste im Strandbad unter der Dusche standen - Schenkeltief im Seewasser!


Samstag, 11. Juni 2016

Mistwetter

Seit Tagen regnet es teils sehr heftig in Bayern, und während andere Regionen "Land unter" melden, blieb unsere Kleinstadt trotz kräftiger Regengüsse verschont. Gestern waren nach 2 Stunden Starkregen aber auch bei uns einige Straßen und Unterführungen gesperrt. Das Verkehrschaos zu Feierabend war entsprechend.


Dank unserer leichten Hanglage läuft das Regenwasser im Garten gut ab. Die blühenden Rosen lassen die Köpfe hängen, die nassen Blüten sind zu schwer. In den Untersetzern der Kübelpflanzen steht das Wasser. Gemüse und Tomaten im Freiland sind dreckverspritzt bis zum letzten Blatt. 

Überhaupt tun sich die Tomaten im Beet trotz Dach recht schwer. Während die Kollegen im Tomatenhaus recht trocken und windgeschützt stehen und schon alle 7 Pflanzen Blüten angesetzt haben, mickern die 12 Freiland-Pflanzen traurig vor sich hin.
Auch der Paprika im Freiland bekommt der viele Regen nicht. Erste Pflanzen haben braune Blätter bekommen und fallen regelrecht in sich zusammen. 

Erbsen, Kohlrabi und Salat trotzen dem schlechten Wetter. Salat ernten wir bereits und genießen ihn knackfrisch und lecker.

Die Schnecken lassen den Garten bisher in Ruhe *dreimal auf Holz klopf*.
Ein Ende der Regenperiode ist leider nicht in Sicht.

Freitag, 10. Juni 2016

Gemüsegarten-Impressionen Anfang Juni

Bevor der große Regen kam...


Himbeeren..

Tomatenhaus-Tomaten

Freiland-Tomaten - so langsam haben sich auch die Freiland-Tomaten an ihre Umgebung gewöhnt und sind deutlich gewachsen.

Dieser Salat ist mittlerweile verspeist.



Kohlrabi zwischen Salat "Red Bowl"

Dienstag, 7. Juni 2016

Blumengarten Anfang Juni

Rückblick auf die Kirschblüte...

Die Frühlingsblumen sind verblüht, es sollte jetzt Sommer werden.







Montag, 23. Mai 2016

Tomatensorten-Tagebuch 2016

Ruthje

Bereits im letzten Jahr bewährt, g`schmackig und robust. Herzförmige rote kleine Tomate.
Von allen vorgezogenen Tomaten hat diese Sorte den stabilsten und kompaktesten Wuchs. Sie wird auch nur ca. 1.20 hoch.
Standort: Tomatenhaus und Freiland

Dorenia
Samen vom letzten Jahr. Normale rote Tomate, guter Geschmack. Wurde im letzten Jahr sehr groß. Mal schauen wie es dieses Jahr wird.
Standort: Freiland und Kübel

San Marzano
Anzucht kein Problem, stabiler Wuchs.
Standort: Freiland mit Dach

Sir Loin of Zebra
Anzucht kein Problem, hat aber nach der Pflanzung im Tomatenhaus wie auch im Freiland schnell verbrannte Blätter bekommen.
Standort: Tomatenhaus und Freiland mit Dach

Abracazebra
Anzucht kein Problem, etwas kleiner als "Sir Loin",  hat auch verbrannte Blätter bekommen.
Standort: Tomatenhaus und Freiland mit Dach

Anna Herrmann
Anzucht etwas schwierig, die Pflanze ist noch ziemlich klein. Eine habe ich ins Tomatenhaus gesetzt, wo sie gleich mal gelbe Blätter bekommen hat. Hoffentlich erholt sie sich wieder.

Black Cherry
Anzucht kein Problem, etwas staksig.
Standort: Tomatenhaus und Freiland mit Dach

Gypsi Zigan
geschenkter Samen. Ich habe keine Ahnung wie diese Tomate aussehen soll. pflanzen sind noch ziemlich klein, aber im Tomatenhaus fühlt sie sich bisher sehr wohl.

Bepflanzung Tomatenhaus am 16. Mai
Pflanzung Freiland mit Dach: 20. Mai

23.Mai: es schüttet wie aus Kübeln...



Gartenaussaatfensterbänke III - ab ins Freiland!

Die Fensterbänke sind wieder leer. Tomaten, Paprika und Gurken sowie Salat, Kohlrabi und Blumen sind ins Freiland gewandert oder wurden an Freunde und Nachbarn verschenkt.

9 verschiedene Tomatensorten habe ich vorgezogen - mit mehr oder weniger Erfolg. Manche Samen wie die gelbe Sorte "Anna Herrmann" sind nur schwer aufgegangen, hier habe ich nur 2 Pflanzen "durchgebracht". Außerdem habe ich mit dem Aussaatzeitpunkt experimentiert. Am schönsten wurden die Pflänzchen mit Aussaat am 21.3., die Aussaat vom 13.3. kümmerte so vor sich hin (falsche Mondphase!), und die vom 5.3. wurde auch ganz gut. Nächstes Jahr werde ich nicht vor dem 20.3. mit der Aussaat von Tomaten anfangen. Die Pflanzen müssen sonst so lange auf den Auszug ins Tomatenhaus oder Freiland warten.

Insgesamt 5 verschiedene Paprikasorten konnte ich gestern ins neue Hochbeet und an den Gemüsebeetrand setzen. Auch hier hatte ich bei der Aussaat einige Verluste zu beklagen. Da die Kulturdauer bei Paprika etwas länger als bei Tomaten ist, beginne ich die Aussaat etwa 2 Wochen vor der Tomatenaussaat.

Salat "Red Bowl" und Kohlrabi "Rasko" wurden zeitgleich mit den Tomaten ausgesät. Sie sind als erste in etwas bemitleidenswertem Zustand (ziemlich staksig) ins Gemüsebeet gezogen. Nun aber stehen sie prima da. Hoffentlich lassen die Schnecken meinen Salat in Ruhe...

Meine Kräuter der Provence habe ich umgetopft. Sie wachsen sehr langsam. Aber sie haben schon ihren typischen Duft nach Thymian, Pfefferminze und Lavendel.


Donnerstag, 12. Mai 2016

Lago di Garda - Bocca Larici


Eigentlich... ja eigentlich war am 3. Tag ein Ruhetag geplant. Nur ein bischen rumrollen, über die Ponale nach Pregasina, dort einkehren... Aber wie schon häufiger hieß es in Pregasina dann: Ach komm, wir fahren noch ein Stück gen Bocca Larici, nur ein Stück... um dann doch bis Bocca Larici hoch zu treten. So auch dieses Mal.



"Fake-Trails" bei Pregasina - ein kurzer Abstecher zu Fuß.

Mittwoch, 11. Mai 2016

Lago di Garda - alte Monte Baldo Straße gen Prati di Nago

Unsere 2. Tour in diesem Urlaub war aus dem Buch „Supertrails“ von Andreas Albrecht. Sehr traillastig war sie zwar nicht, aber für uns war es die erste Tour auf der Ostseite des Gardasees. Die Auffahrt über Torbole gen Prati di Nago zieht sich und ist schweißtreibend, aber herrlich! Durch Olivenhaine immer mit tollen Blicken auf den See und das gegenüber liegende Ufer.

Dienstag, 10. Mai 2016

Wo die Zitronen blühen...

Der kleine Ort LIMONE am Gardasee ist zwar von Touristen völlig überlaufen, aber der Besuch der rekonstruierten Limonaia del Castel lohnt sich wirklich. 
Bis zum 2. Weltkrieg belieferten die Limonaie am Westufer des Gardasees - stufenartig angeordnete Zitronenplantagen - ganz Mitteleuropa mit Zitronen. Dann wurden die Zitronen aus fernen Ländern importiert, die Zitronen vom Gardasee waren nicht mehr gefragt. Die Plantagen und Gärten zerfielen. 
Dieses kleine Freiluftmuseum über den Zitronenanbau ist äußerst informativ und lohnt einen Besuch, da die meisten Touristen den Weg hierher nicht finden.






Ein ausgeklügeltes Bewässerungssystem versorgte die Zitronenbäume mit Wasser




Ein interessanter Besuch, empfehlenswert.

Lago di Garda - Tennosee - Rif. S. Pietro - Ballino: Einrollrunde

Neue Aufgaben im Job hatten mich seit Weihnachten sehr gestresst – und so war ich absolut urlaubsreif. Also nichts wie ab an den „Lago“. Vor 5 Jahren hatten wir uns an einem Samstag Morgen Anfang Mai ganz spontan entschieden, einen Bikeurlaub am Gardasee zu verbringen. Seither sind wir mindestens 1 mal im Jahr für eine Woche bei „Tiziano“. Und es war dieses Mal wie jedes Mal: Nach dem Brenner wird das Licht heller, ab Bozen wird es mediterran, und in Riva angekommen war ich nach 10 Minuten tiefenentspannt. Die Wärme, das Licht, Olivenbäume, schneebedeckte Gipfel (Altissimo und Mt. Telegrapho) und blauer Himmel, dazu ein Aperol Spritz, der hier ganz anders schmeckt als daheim – URLAUB
Die erste Tour des Urlaubs geht immer in die gleiche Richtung: Über Deva und Pranzo zum Tennosee. Im Lauf der Jahre und Urlaube wurde diese Tour erweitert um Passo Ballino, Rifugio San Pietro, und dieses Mal kam ein neuer Trail vom Rifugio gen Passo Ballino dazu. Schon bei der Auffahrt merkte ich deutlich das fehlende Wintertraining. Im letzten Jahr habe ich die steile Straße von Calvola gen Rifugio noch fahrend bewältigt, dieses Jahr mußte ich auf halber Strecke absteigen und Schieben. Dafür waren wir am Rifugio ganz allein. Absolute Ruhe…

 Auffahrt alte Fahrstraße gen Pranzo



 altes Dörfchen Calvola

Eine Oase der Ruhe - Rifugio S. Pietro


"neuer" Trail Richtung Ballino

Zwischen Tennosee und Canale


Die „neue“ Abfahrtsvariante war für mich wegen feuchter und sehr glitschiger Wurzeln und Steine nicht immer fahrbar. Aber insgesamt ein schöner Weg, der auf den Wanderweg vom Passo Ballino gen Tennosee stößt. Leider wurde der Wanderweg in den letzten Jahren jeglicher technischer Herausforderung beraubt und plattgewalzt, wie so viele Wege am Lago. Aber Gott sei Dank finden sich immer wieder neue Varianten. Vom Tennosee ging es dieses Jahr, da ich ziemlich platt war, über Pranzo und Deva auf Wanderwegen zurück nach Riva. Schöner ist die Abfahrt ab Calvola über den „401“ und an der Burg in Tenno den steilen Karrenweg und Wanderweg nach Varone.

Spaß nach der Burg Tenno



Fazit: Immer wieder eine tolle Einstiegstour in den Urlaub mit vielen Variationen. 36 km, 1100 hm